Tibetische Medizin

Die Ursprünge der tibetischen Medizin liegen in der schamanischen Bön-Tradition. Später kamen auch Einflüsse aus der indischen, persischen und chinesischen Medizin sowie der buddhistischen Philosophie hinzu. Sie ist seit Jahrhunderten auch in Indien und dem Himalaya-Gebiet stark verbreitet und reicht bis in die Mongolei sowie Teile Russlands.

In der tibetischen Medizin wird der Mensch als Ganzes wahrgenommen. Es ist wichtig, dass Körper, Geist und Seele in Harmonie sind. Sie basiert auf der Lehre der fünf Elemente (Raum, Feuer, Erde, Wind und Wasser) sowie den drei Körpersäften Wind (rLung), Galle (Tripa) und Schleim (Bedkan). Sind die Elemente und Körpersäfte im Gleichgewicht fühlt sich der Mensch gesund und ausgeglichen. Ein Ungleichgewicht der Elemente und Körpersäfte kann hingegen zu Krankheiten führen.

Behandlungen mittels tibetischer Medizin basieren auf vier Pfeilern: Verhalten, Diätetik, Kräutermedizin sowie äusseren Anwendungen (wie Massagen etc.).

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